Routes des grandes Alpes - Mitfahrer gesucht

      Routes des grandes Alpes - Mitfahrer gesucht

      Hallo,

      ich habe schon länger ein paar Touren im Kopf, die bisher mangels Mitfahrern noch nicht stattgefunden haben. Vielleicht findet sich hier ja Interessenten. Ich habe noch keine Termine, Hotels oder konkrete Routen festgelegt, da bin ich flexibel und stimmte das mit den Mitfahrern ab, Anfang Januar ist ja noch alles möglich Weitere Vorschläge sind willkommen.

      Plan:
      Mit dem Autozug von Neu Isenburg (bei Frankfurt) oder Düsseldorf mit dem Autozug nach Alessandria, Italien. Da die Mittelmeerküste lang bis Nizza (Wer Monaco noch nicht kennt, sollte auch hier anhalten). Von dort aus nordwärt die Routes des grandes Alpes mit den höchsten Alpenpässen (Col de l’Iseran, Col du Galibier, Col de la Bonette (2802m, höher geht es nicht in Europa)) bis Genf. Von dort je nach Zeit und Lust durch die Schweiz wieder Richtung Heimat.
      Zeitraum wär am besten im Juli, weil ab Mitte September bis Mitte Juni die Pässe eingeschneit sein können und im August durch die französischen Ferien Hotels und Strassen sehr voll sind.

      Andere Idee hier: Pyrenäen - Mitfahrer gesucht

      Vielleicht noch als Info zu mir:
      Vorstellung: Servus
      Sprachen: Westfälisch, Englisch, bischen Spanisch und Französisch
      Tourerfahrung: Harz, Ardennen, öster. / bayr. Alpen, Dolomiten, Gran Canaria, Teneriffa, Sardinien, Côte d'Azur(mit WoMo)
      Rennstrecke: Nordschleife, Oschersleben

      Mehr erfahrt ihr bei persönlichen Treffen oder auf Anfrage :)
      Es gibt keine Strecken, die man nicht fahren kann, nur Hindernisse, die es zu überwinden gilt.

      Wir haben keinen Lebensplan, außer immer durch die Gegend fahren

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Rumpel84“ ()

      Servus,

      würde der Planung dieser Tour oder dieser gerne voran kommen.

      Am besten also, wenn sich die Interessenten mal persönlich treffen. Mir passt Freitags abends oder Sonntag nachmittags am Besten, unter der Woche bin ich auf Dienstreise.
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      Falls noch jemand Interesse hat würde ich sagen dass beim Freitagsstammtisch anzusprechen: Termin

      PS: Dienstags bin ich nicht da
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      *drängel*

      falls irgendwo Interesse besteht, langsam wird's Zeit
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      Mahlzeit,

      da meine Urlaubsplanung im Moment komplett verworfen wurde (außer KJ Tour Dolomiten), pushe ich das nochmal. Wer Bock hätte, einfach melden.

      Gruß
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      Tachchen,

      da ich hier nicht ganz so regelmäßig vorbei schaue, habe ich auch leider nichts von Deiner Planung mitbekommen.

      Zufällig haben ein Kumpel und ich eine ähnliche Tour geplant.

      Eckdaten:

      Tag 1: Autobahn bis Thonon Les Bains

      Tag 2: Route des Grandes Alpes bis ca. zur Hälfte

      Tag 3: weiter bis Menton bzw. ggf. Nizza

      Tag 4: weiter nach Italien (Gardasee)

      Tag5: weiter in die Schweiz

      Tag6: Autobahn nach Hause

      Aus der Erfahrung heraus buchen wir nichts, da man nie genau weiß wie weit man kommt. Geplant sind 6 Tage fahren und 1 Tag planschen sowie 1-2 Tage Reserve.

      Urlaub, also auch Abfahrttermin ist der 22.6.

      Vllt. hast Du ja Interesse uns ein Stück zu begleiten. Wie ich sehe, soll die Anreise ja über den Autozug erfolgen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Jens
      Meine Mutter sagte immer, ich solle mal in mich gehen.... mir war das immer zu weit!


      Wir müssen Kaffee trinken ;)
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      Nachdem ich erst heiraten musste um dahin zu kommen dann auch mal ein Fazit:

      Sind zu zweit hin, 1 Tage Anreise mit Anhänger nach Frankreich, 1 Tag durch Juragebirge (Tipp) bis hinter den Genfer See. Dann paar Tage Tour, nicht direkt die Route des Grandes Alpes, sondern diese immer gestriffen und Runden gedreht bis zum Mittelmeer. Paar Tage planschen und ähnlich wieder zurück (Insgesamt 14 Tage).

      TipTop Strecken, keine nervigen Taldurchfahrten oder andere langweilige Stücke zum Überbrücken. Ein Pass am anderen, die 2000er zählt man schon gar nicht mehr. Der Transitverkehr geht durch Tunnel und Autobahnen, also kaum Verkehr auf den Pässen. Keine Busse (!), kaum Wohnmobile, selten LKW, keine Maut (nur AB). Wer mal am Großglockner geflucht hat, wird es lieben.

      Weitläufiges Gebiet, nicht undbedingt für ein festes Hotel und Sternfahrten geeignet. Besser öfter weiter ziehen.

      Franzosen sind nett und reden bei Bedarf auch Englisch.

      Hotel ist kein Problem, alles voll Skigebiete (teils hässliche Retortenorte). Einfach im Office de Tourisme fragen, nach Schild Chambre h’Hote gucken oder gängige App nutzen. Bezahlt wird pro Zimmer (Hotel 60-90€, geht aber auch billiger). Ob im Tal oder auf dem Berg ist dann Geschmackssache. Das Frühstück (Petit Dejeuner) ist landestypisch manchmal etwas sehr petit, vorher fragen.

      Tankstellen sind auch kein Problem, haben nur nicht alle einen Automaten und die Automaten nehmen nicht jede Karte. Mastercard ging immer. Scheine in den Automaten stecken ging nie. Google kennt nur die Hälfte der Tankstellen, kann schonmal irritieren.

      Wetter Anfang Juli war gut, hatten eine halben Tag Regen von 14 und sind dem Regen durch Kursänderung ausgewichen. Ein Tal weiter in Italien hat es 1 Woche geregnet, also sollte man ein bisschen flexibel mit der Route sein. Temperaturen in den Tälern waren bei knapp 30 Grad, Berge angenehm, Mittelmeer mit über 30 Grad mir deutlich zu heiß, aber was macht man nicht alles für die Dame.

      Wegen Verletzung sind wir etwas später los, noch später sollte man auch nicht. Ab dem Nationalfeiertag (14. Juli) fangen die Ferien in Frankreich und Italien an und auf einmal wird es voll.
      Zusätzlich kam die Tour de France und dann drehen die durch. Bis zu 6 Tage vorher sind die Hotels auf einmal ausgebucht und es werden Strecken zur Vorbereitung gesperrt, plus die Sperre am Tourtag. Auch die Pässe stehen auf einmal voll mit Wohnmobilen (weiße Wand). Bei der Tour also unbedingt aufpassen und früh ausweichen (100Km Abstand reicht).

      Wie in Italien sind die Leute auch Motorradfreundlich, Motorrad muss schnell und laut sein und quetscht sich überall durch (Mittelspur aufmachen und an Ampel generell nach vorne Fahren). Die Leute lassen Motorräder vorbei, stört also alles keinen. Gendarmerie hat sich bei Großkontrolle am Pass nur für das Profil am Hinterrad interessiert.

      Paar Nachteile gibt es auch:
      Man muss erstmal hin kommen
      Man sollte Wein mögen. Das Bier da schmeckt einfach nicht.
      Die Preise sind hoch, ca. 1,5 fache wie hier oder in Italien. (Frühstück 9-15, Essen 20-30, Glas Wein 5, Bier 7). Sprit genauso teuer wie hier.
      Überall Fahrräder. Nicht nur Tour de France, auch für andere Veranstaltungen werden Strecken gesperrt, was man erst sieht, wenn man davor steht. Hatten Glück, war bei uns genau der halbe Regentag, wo wir die Route eh geändert haben.

      Tipps:
      Moustier und die Gorges de Verdon. Der Abstecher lohnt
      Entrevaux
      Raclette Grill Essen
      Lac de Serre Pocon
      Lac de Mont Cenis
      Abstecher nach Italien (Mont Blanc Runde, Susa, Col d’Angel, Col de Tende (für Enduro))
      Nebenstrecken, wenn auch nicht so bekannt und hoch, haben es in sich (Col de Telegraph, Haute Jura, Col de Maure,…)
      Es gibt keine Strecken, die man nicht fahren kann, nur Hindernisse, die es zu überwinden gilt.

      Wir haben keinen Lebensplan, außer immer durch die Gegend fahren

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      Da wir uns ja auf der Strecke getroffen hatten, möchte ich die meisten Sachen bestätigen. Gerade das petit Dejeuner ist auch nicht meins. Aber der Franzose isst ja abends gerne viel und lang.

      Zum Zeitpunkt noch der Hinweis. Die beiden ersten Juliwochen sind mit am besten.
      Im Juni kann es passieren, dass die hohen Pässe noch nicht frei sind. Und danach wie oben beschrieben aber wirklich wichtig: Ab 14. Juli fahren die Franzosen gerne im eigenen Land in Urlaub und die Tour de France kommt eigentlich immer irgendwo da durch.

      Und vorher auf jeden Fall die Reifen überprüfen!!
      In unserer Gruppe waren wieder zwei, die unterschätzt hatten was die rubbeligen Strassen , plus die Hitze (wir hatten auf 500 Meter Höhe schon mal 36 Grad) mit dem Profil anstellen. Da musste mal wieder ein Hinterreifen vom ADAC nach Nizza gebracht werden.